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Das Hünengrab
Auf waldumfaßter Höhe, da steht ein Hünengrab, von Steinen hochgetürmet schaut es auf's Meer hinab. Wer mag wohl hier vor Zeiten begraben worden sein? Wem bleichen Sonn' und Regen das Gebein?

Gewiß ist es mein Ahne, der hier am Ostseestrand nach vielen kühnen Fahrten die letzte Ruhe fand. Die Segel gleiten vorüber, die Wolken ziehen hin. Mir will das Menschenschicksal nicht mehr aus dem Sinn.

Hier ruht er nun der Wiking auf friedlich stiller Höh', doch seine Sippe kreuzet noch heute auf der See. So zieht der Lebensfaden von grauer Urzeit her Geschlechter auf Geschlechter hinaus auf's Meer.

Im lieg im duft'gem Grase vom Sonnenlicht umstrahlt, das auf die alten Steine die feinsten Lichter malt. Hoch über mir im Äther kreist eine Krähenschar und durch den Herbstduft leuchtet's warm und klar.

So leuchtete die Sonne, als man das Grab hier schuf. Genauso klang vom Meer einsamer Möwenruf. Und wie im Zeitmeer versunken, verklärt sich mir der Sinn. Ich ziehe durch endlose Räume mit Ahnen dahin. Ich ziehe durch endlose Räume mit Ahnen dahin. Ich ziehe durch endlose Räume mit Ahnen dahin.

Источник: http://www.justmj.ru
Категория: Тексты и переводы песен Реннике, Франка | Добавил: JustMJru (21.05.2012)
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